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Projektentwicklung

Unser interdisziplinäres Team für internationale Internats- und Tagesschulen ist ein Zusammenschluss von Experten aus verschiedenen Fachbereichen,

die gemeinsam den gesamten Lebenszyklus einer Schule – von der ersten Idee über die Bauphase bis zum laufenden Betrieb – planen und steuern.

 

Da internationale Schulen komplexe Anforderungen an Pädagogik, Architektur, Kultur, Sicherheit und globale Standards stellen, reicht das Fachwissen einer einzelnen Disziplin nicht aus.

Unser Fokus

Unser Fokus liegt auf die Konzeption, Planung, Bau und das Management von Schweizer Internationalen Internats- und Tagesschulen.

Bei dem Neubau einer Schweizer Internationalen Internats- und Tagesschule in Südamerika (beispielsweise in Ländern wie Paraguay, Brasilien, Kolumbien, Chile oder Peru) verschieben sich die Prioritäten des interdisziplinären Teams drastisch.

 

Zu den allgemeinen Aufgaben kommen spezifische, hochkomplexe regulatorische, klimatische und kulturelle Faktoren hinzu, die unser Team abdecken kann und muss. 

 

Unser interdisziplinäre Team besitzt für diese spezifische Vorhaben um folgende Kompetenzen und Aufgaben:

 

1. Recht und staatliche Anerkennung (Das "Zwei-Lehrplan-Dilemma")

  • Aufgabe des Teams: In Südamerika verlangen die meisten Staaten (z. B. das MEC in Brasilien oder das MINEDU in Peru) zwingend die Einhaltung des nationalen Curriculums und den Nachweis lokaler Abschlüsse. Gleichzeitig soll die Schule die Schweizer Matura oder das International Baccalaureate (IB) anbieten.

  • Experten im Team: Lokale Verfassungs- und Bildungsjuristen sowie bilinguale Schulentwickler. Sie müssen ein hybrides Curriculum ausarbeiten und sicherstellen, dass die Schule offiziell sowohl vom Gastland als auch von der Schweizer Eidgenossenschaft (gemäß Schweizerschulengesetz SSchG) anerkannt und finanziell/ideell gefördert werden kann.

 

2. Architektur und Bauphysik (Tropen- und Erdbebenkompetenz)

  • Aufgabe des Teams: Je nach genauer Region in Südamerika herrschen extreme klimatische Bedingungen (tropische Hitze, hohe Luftfeuchtigkeit) oder massive seismische Aktivitäten (z. B. in Chile oder Peru). 

  • Experten im Team:

    • Seismische Fachingenieure: Unverzichtbar an der Westküste Südamerikas, um erdbebensichere Campus-Strukturen zu berechnen.

    • Spezialisten für Bioklimatische Architektur: In tropischen Regionen (z. B. Brasilien) muss das Team auf passive Kühlung, natürliche Querlüftung und maximalen Sonnenschutz setzen. Reine Glasfassaden nach europäischem Vorbild würden die Energiekosten für Klimaanlagen ins Unermessliche treiben. 

 

3. Sicherheit und Residenz-Infrastruktur (High-End-Security)

  • Aufgabe des Teams: Das Sicherheitsbedürfnis für internationale Eliteschulen und Internate (oft besucht von Kindern internationaler Expatriates, Diplomaten oder wohlhabender lokaler Familien) ist in vielen südamerikanischen Metropolen extrem hoch.

  • Experten im Team: Sicherheitsberater für die Infrastruktur. Sie planen das Areal nach dem Prinzip der "gated community": Überwachungszonen, biometrische Zugangskontrollen für den Internatstrakt, sichere Schleusen für den morgendlichen Hol- und Bringdienst (Tagesschüler) sowie geschützte Transportlogistik.

 

4. Internatsbetrieb vs. Lokale Kultur (Boarding-Konzept)

  • Aufgabe des Teams: Das Konzept eines "Full Boarding" (Schüler wohnen 7 Tage die Woche auf dem Campus) ist in Südamerika historisch weniger verankert als in Europa. Zudem erfordert die Betreuung (Pastoral Care) internationaler und einheimischer Schüler ein hohes Maß an interkultureller Sensibilität.

  • Experten im Team: Interkulturelle Psychologen und erfahrene Schweizer Internatsleiter. Sie konzipieren Wohnbereiche, die "Swissness" (Pünktlichkeit, Struktur, Autonomie) mit südamerikanischer Lebensrealität und familiärer Wärme verbinden.

 

5. Finanzen und Währungsrisiken

  • Aufgabe des Teams: Der Bau und Betrieb erfordert erhebliche Investitionen. Südamerikanische Märkte neigen zu hoher Inflation und Währungsvolatilität.

  • Experten im Team: Internationale Finanzökonomen. Wir müssen ein duales Gebührenmodell (z. B. Kopplung der Internatsgebühren an den US-Dollar oder Schweizer Franken, Tagesschulgebühren in Lokalwährung) und steueroptimierte Importwege für Lehrmaterialien und Laborausstattung aus der Schweiz entwickeln.

 

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